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Sportangebot in Hannover positiv beurteilt

05.11.2014 — Allgemein

75 Prozent der Bevlkerung treibt Sport
Sport und Bewegung haben fr Jung und Alt in Hannover eine groe Bedeutung. Der weit berwiegende Teil der Bevlkerung treibt selbst Sport und ist mit dem vorhandenen Angebot weitgehend zufrieden bis sehr zufrieden. Das ist zusammengefasst das Ergebnis des dritten Brger-Panels, an dem sich 1.382 Personen beteiligt haben. Die Auswertung gibt wertvolle Hinweise und Anregungen fr die weitere Sportentwicklungsplanung in Hannover.
Zu der im Juni 2014 durchgefhrten Umfrage waren 2.790 BrgerInnen eingeladen worden, die Rcklaufquote des Fragebogens betrug damit knapp 50 Prozent. Die Befragung ist in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund erarbeitet worden.

OB Schostok: Ergebnisse flieen in Planung ein

„Ich freue mich, dass die Sportangebote im Allgemeinen als gut empfunden werden“, sagt Oberbrgermeister Stefan Schostok. Aus der Umfrage ergben sich aber auch Anregungen, die der Fachbereich Sport und Bder mit dem Stadtsportbund und seinen Vereinen umsetzen knne. „Die Ergebnisse sind hilfreich fr die Weiterentwicklung der Sportstadt Hannover. Sie werden bei den weiteren Diskussionen zur Sportentwicklungsplanung Bercksichtigung finden.“

Die Fragen zum Thema „Sport in Hannover“ konzentrierten sich dabei besonders auf den Sport in Vereinen und auf die Schwimmbder. Sportgebude und Sportflchen waren nicht Bestandteile der Befragung. Diese werden gesondert im Rahmen eines Sportraumkatasters analysiert. Die Befragung mittels des Brger-Panel ist im Hinblick auf Alter und Geschlecht reprsentativ. Die Befragten kommen aus allen Stadtteilen.

1.034 Personen gaben an, Sport zu treiben, das sind 75 Prozent aller Befragten. 30 Prozent (409 Personen) der Befragten sind Mitglieder in einem Sportverein. Kinder treiben noch aktiver Sport. 28 Prozent der Sporttreibenden ben ihre erste Sportart auch in einem Verein aus. Mit dem Sportangebot fr Erwachsene sind 65 Prozent der Befragten zufrieden, sieben Prozent sind unzufrieden, 28 Prozent bewerten das Angebot als mittelmig. Im Rahmen der Befragung wurde auch deutlich, auf welche Bereiche die Sporttreibenden und Sportinteressierten besonderen Wert legen und wo Verbesserungswnsche bestehen.

Stadtsportbund: Vereine bereits flexibler

Auch Rita Girschikofsky, Prsidentin des Stadtsportbundes, zieht wichtige Erkenntnisse aus den Ergebnissen und freute sich ber die berwiegend positiven Beurteilungen: „Es hat sich herausgestellt, dass Vereine ihre Angebote und Leistungen deutlicher machen mssen und darauf hinweisen sollten, dass die grten Hindernisgrnde, keinen Sport im Verein zu betreiben, nicht mehr begrndet sind.“ So htten sich bereits viele Vereine auf den Weg gemacht, ihre Angebote auf bestimmte Zielgruppen auszurichten, Schnupperangebote zu unterbreiten und flexiblere Kndigungsmglichkeiten zu installieren. „Die wichtigsten Ansatzpunkte, um Menschen fr Sport im Verein motivieren zu knnen, sind Angebote nah von zu Hause und qualifizierte bungsleitende“, resmiert Girschikofsky.

Die Befragung ergab ferner, dass 83 Prozent aller Kinder Sport treiben. Von ihnen ist ein Groteil (81 Prozent) im Verein organisiert. Das lsst darauf schlieen, dass die Basis fr spteres Sporttreiben bei Kindern in den Vereinen gelegt wird.

Hygiene und Sauberkeit in Bdern gefragt

68 Prozent aller Befragten gehen in ihrer Freizeit schwimmen und nutzen dafr zum Groteil die stdtischen Bder. Deutlich wird in der Auswertung der Befragung, dass Hygiene und Sauberkeit sowie ein moderner baulicher Zustand in den Bdern fr die Attraktivitt besonders wichtig sind. „Die fr die nchsten Jahre geplante Bdersanierung ist daher ein Schritt in die richtige Richtung und wird dies bercksichtigen“, betont Oberbrgermeister Schostok. Die Befragung ergab auch, dass die vielfltigen Kursangebote in den stdtischen Bdern offenbar noch nicht berall ausreichend bekannt sind. Auch dies ist fr die Verantwortlichen der Bder ein wichtiger Ansatzpunkt.

Die Ergebnisse werden im Sportausschuss am 10. November vorgestellt.

Der komplette Bericht ber die Auswertung der Befragung des Brger-Panels ist auf dem Presse-Server der Landeshauptstadt Hannover oder ber www.hannover.de (Suchwort: Brger-Panel) zum Download bereitgestellt.

(Pressemitteilung LH Hannover, 05.11.2014)

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